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Stefan unterstützt unsere Kunden tatkräftig im Bereich Verpackung & Versand. Prüfen des Wareneingangs, scannen, kommissionieren: Alles erfolgt selbstständig dank vollem EDV-Know-how.

 

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Zsombor ist technisch versiert und arbeitet sorgfältig, sauber und schnell. Er unterstützt das Team, sodass aus tausend Einzelteilen die Küche wird, die der Kunde bestellt hat.

 

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Unsere Servicekräfte Ina, Anastasia und Thomas kümmern sich aufmerksam um die Gäste unserer Kunden, damit diese einen schönen Abend in angenehmer Atmosphäre haben.

 

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Anastasia unterstützt unsere Kunden bei allen anfallenden Tätigkeiten im Büro: Terminvereinbarung, Korrespondenz und Ablage.

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Kurzfristige Beschäftigung & Minijobs

Die kurzfristige Beschäftigung ist ein befristetes Arbeitsverhältnis, das vom Gesetzgeber für saisonale bzw. temporäre Arbeiten geschaffen wurde. Pro Jahr darf ein Arbeitnehmer höchstens 70 Tage als kurzfristig Beschäftigter arbeiten, wobei diese Tätigkeit nicht berufsmäßig durchführt werden darf. Das Arbeitsverhältnis ist optimal als Nebenjob geeignet, um als Schüler, Auszubildender, Student oder neben dem Vollzeit- bzw. Teilzeit-Job etwas dazu zu verdienen. Der Arbeitsvertrag zur kurzfristigen Beschäftigung muss einen Befristungsgrund enthalten, da es ein befristetes Arbeitsverhältnis ist.

Der Hauptvorteil der kurzfristigen Beschäftigung ist der, dass keine Sozialabgaben gezahlt werden müssen, also keine Krankenversicherung, Rentenversicherung usw. anfallen. Das Einkommen ist aber nicht steuerfrei, denn der Arbeitnehmer arbeitet stattdessen regulär auf Lohnsteuerkarte und muss die Lohnsteuer auch abführen. Finden Sie den passenden Nebenjob in unserer Jobbörse!

Die Lohnsteuer der kurzfristigen Beschäftigung

Der Arbeitgeber muss die Lohnsteuer, die der Arbeitnehmer im kurzfristigen Beschäftigungsverhältnis zahlen muss, vom Gehalt abziehen und an das Finanzamt abführen. Dieser Lohnsteuervorabzug liegt meist zwischen 10 % bis 30 % des Bruttolohns. Im Rahmen der Einkommensteuererklärung kann ein Großteil – gegebenenfalls sogar der gesamte Teil – dieser monatlich abgeführten Lohnsteuer vom Finanzamt zurückgeholt werden.

Studenten Diskussion

Erklärung zur Lohnsteuer Berechnung

In Deutschland kommt ein progressiver Steuersatz zur Anwendung, der vom Jahreseinkommen abhängt. Je höher also das Jahreseinkommen, desto höher auch der Steuersatz. Bei einer kurzfristigen Beschäftigung erfolgt die Berechnung des Jahreseinkommens mittels einer Schätzung, bei der das pro Tag verdiente Geld auf 360 Tage pro Jahr hochgerechnet wird. Dadurch entsteht ein sehr hohes geschätztes Jahreseinkommen, das wiederum einen sehr hohen Steuersatz zur Folge hat.

Nun werden kurzfristige Beschäftigungen aber nur wenige Tage pro Jahr ausgeübt, weshalb das tatsächliche Jahreseinkommen natürlich wesentlich geringer ist. Deswegen ist eine Steuererklärung nach Ablauf des Jahres für den Arbeitnehmer ratsam, denn dabei wird die Steuerlast anhand des tatsächlichen Jahresverdiensts berechnet und man erhält einen Großteil der gezahlten Lohnsteuer zurück bzw. bei einem Jahreseinkommen unterhalb von 9.000 € sogar die gesamte gezahlte Lohnsteuer.

Sozialversicherungsbeiträge und Umlage

Sozialversicherungsabgaben müssen bei der kurzfristigen Beschäftigung keine gezahlt werden. Weder Arbeitnehmer noch Arbeitgeber müssen daher in die Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung oder Arbeitslosenversicherung einzahlen.

Dies hat geringere Lohnkosten für den Arbeitgeber zur Folge und der Arbeitnehmer erhält mehr Nettolohn von seinem Bruttogehalt ausgezahlt, als er es bei einer regulären Beschäftigung erhalten würde.

Die Umlagen U1, U2 und U3 müssen vom Arbeitgeber aber zusätzlich gezahlt werden. Sie machen ca. 1,45 % vom Bruttolohn aus:

  • Umlage 1 (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall): 1 %
  • Umlage 2 (Mutterschutz Ausgleich): 0,3 %
  • Umlage 3 (Insolvenzgeldumlage): 0,15 %

Berufsmäßigkeit oder wer darf eine kurzfristige Beschäftigung ausüben?

Da die kurzfristige Beschäftigung vom Gesetzgeber nur für temporäre Arbeiten geschaffen worden ist, die neben der hauptberuflichen Tätigkeit ausgeübt werden, muss man einen Vollzeit- bzw. Teilzeit-Job oder eine selbständige Tätigkeit ausüben. Hierzu zählt aber auch der Status als Schüler, Student, Rentner und Auszubildender.

Nicht in Form einer kurzfristigen Beschäftigung arbeiten dürfen Menschen, die arbeitssuchend, ausbildungssuchend oder in Elternzeit gemeldet sind. Der Gesetzgeber geht in diesem Fall davon aus, dass man die kurzfristige Beschäftigung nicht nebenberuflich, sondern berufsmäßig ausführt, was nicht erlaubt ist. Im Folgenden findet sich eine kurze Liste, wer als kurzfristig Beschäftigter arbeiten darf und wer nicht.

Kurzfristige Beschäftigung erlaubt:

  • Auszubildende
  • Schüler
  • Studenten
  • zwischen Schule und Studium
  • Hausfrauen / Hausmänner
  • Vollzeit- bzw. Teilzeit-Arbeitnehmer
  • Zusätzlich zu anderen Minijobs
  • Selbstständige (*)

Kurzfristige Beschäftigung nicht erlaubt:

  • Während der Elternzeit
  • Arbeitslos bzw. arbeitssuchend gemeldet
  • Zwischen Schule und Ausbildung
  • Zwischen Ausbildung und Studium
  • Zwischen Studium und Arbeit
  • Bereits mehr als 70 Tage im aktuellen Jahr als kurzfristig Beschäftigter gearbeitet

(*) Hinweis für Selbstständige: Wenn Sie als Selbstständiger arbeiten und in dieser Rolle Ihre Krankenversicherung zahlen, dann gilt diese selbstständige Tätigkeit als hauptberufliche Tätigkeit. In diesem Falle können Sie nebenher einen Job als kurzfristig Beschäftigter durchführen.

Die ZeitNah GmbH bietet kurzfristige Beschäftigungen und Nebenjobs in Form von Minijobs sowie Werkstudentenanstellungen als flexible Personallösung für Unternehmen an. Als Aushilfe arbeitest Du in einen Beruf deiner Wahl und das zu besten Konditionen. Die Arbeitsbereiche der ZeitNah GmbH sind vielseitig und bietet für jeden Bewerber das passende Anstellungsverhältnis. Ob als Servicekraft im Eventraum oder als Lkw-Fahrer in der Logistik, die ZeitNah GmbH bietet Jobs aus diversen Bereichen. Finden Sie jetzt das Beschäftigungsverhältnis, dass zu Ihnen passt, mit den übersichtlichen Stellenanzeigen unserer Nebenjobs in der Jobbörse.

Die 70 Tage Regelung der kurzfristigen Beschäftigung

Bis zum Jahr 2014 durfte ein Arbeitnehmer pro Jahr höchstens 50 Tage einer kurzfristigen Beschäftigung nachgehen. Dies hat sich mit der Einführung des Mindestlohns ab dem 1. Januar 2015 geändert, so dass nun die Höchstgrenze auf 70 Tage pro Jahr ausgeweitet wurde. Diese Grenze gilt für vier Jahre, also bis zum 31. Dezember 2018.

Auch wenn man mehreren kurzfristige Beschäftigungen nachgeht, darf die Dauer all dieser Arbeitsverhältnisse insgesamt pro Kalenderjahr 70 Tage nicht überschreiten. Sollte diese Grenze überschritten werden, handelt es sich automatisch um ein normales Arbeitsverhältnis, bei dem reguläre Sozialversicherungsbeiträge anfallen.

Studenten am Stand
Student im Lager

Sonstige Aushilfsjobs, die z.B. im Rahmen eines Minijobs oder einer Werkstudententätigkeit ausgeübt werden, werden hier nicht hinzugerechnet, da sie nicht in die Kategorie der kurzfristigen Beschäftigung fallen. Das heißt also konkret, dass ein Student mehrere Monate als Werkstudent oder Minijob-Mitarbeiter arbeiten kann und zusätzlich 70 Tage pro Kalenderjahr eine oder mehrere kurzfristige Beschäftigungen ausführen darf.

Neben der 70 Tage Regel gilt zusätzlich die 3 Monats Regel. Demnach darf ein Arbeitnehmer bei einer 5-Tage Woche im Rahmen einer kurzfristigen Beschäftigung maximal 3 Monate angestellt sein. Wenn die Anstellung länger als 3 Monate dauert, handelt es sich nicht mehr um eine kurzfristige Beschäftigung, unabhängig davon, ob die 70 Tage überschritten wurden oder nicht.

Kurzfristige vs. geringfügig entlohnte Beschäftigung (Minijob)

Die geringfügig entlohnte Beschäftigung, auch „450-Euro-Minijob“ genannt, sollte nicht mit der kurzfristigen Beschäftigung verwechselt werden. Zwar handelt es sich bei beiden Arbeitsverhältnissen um eine geringfügige Beschäftigung, aber mit erheblichen Unterschieden:

  1. Bei dem Minijob handelt sich um Jobs, bei denen der Arbeitnehmer pro Monat nicht mehr als 450 Euro verdient.
  2. Bei der kurzfristigen Beschäftigung handelt sich um Jobs, die ein Arbeitnehmer maximal 70 Tage pro Jahr und nicht berufsmäßig ausüben darf.
Geringfügige Beschäftigung
(Minijob)
Kurzfristige BeschäftigungReguläre Beschäftigung
(z.B. Teilzeit oder Vollzeit)
Einkommens
Limit
max. 450 € / MonatSteuerfrei bis 9.000€ /Jahr-
Arbeitszeit Limit-max. 70 Tage / Jahr
Maximal 3 Monate
-
Rechtliche
Einschränkungen
-nicht berufsmäßig-
Arbeitgeber
Abgaben
28,99
Krankenversicherung + Rentenversicherung + Umlagen U1, U2, U3
1,45 %
Umlagen U1, U2, U3
ca. 21 %
Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- & Unfallversicherung + Umlagen U1, U2, U3
Arbeitnehmer
Abgaben
3,9 %
für Rentenversicherung (Befreiung möglich)
-ca. 20 %
Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung
Lohnsteuer2 %
2 % Pauschalsteuer wird vom Arbeitgeber getragen
nach Steuerkartenach Steuerkarte
Einschränkungenfür Privathaushalte, die Minijob-Mitarbeiter beschäftigen, gelten andere Steuersätzebei einem Gehalt von max. 62 € pro Tag können andere Steuersätze geltend gemacht werden-
Geringfügige Beschäftigung
(Minijob)
Kurzfristige BeschäftigungReguläre Beschäftigung
(z.B. Teilzeit oder Vollzeit)
Einkommens
Limit
max. 450 € / MonatSteuerfrei bis 9.000€ /Jahr-
Arbeitszeit Limit-max. 70 Tage / Jahr
Maximal 3 Monate
-
Rechtliche
Einschränkungen
-nicht berufsmäßig-
Arbeitgeber
Abgaben
28,99
Krankenversicherung + Rentenversicherung + Umlagen U1, U2, U3
1,45 %
Umlagen U1, U2, U3
ca. 21 %
Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosen- & Unfallversicherung + Umlagen U1, U2, U3
Arbeitnehmer
Abgaben
3,9 %
für Rentenversicherung (Befreiung möglich)
-ca. 20 %
Kranken-, Renten-, Pflege-, Arbeitslosenversicherung
Lohnsteuer2 %
2 % Pauschalsteuer wird vom Arbeitgeber getragen
nach Steuerkartenach Steuerkarte
Einschränkungenfür Privathaushalte, die Minijob-Mitarbeiter beschäftigen, gelten andere Steuersätzebei einem Gehalt von max. 62 € pro Tag können andere Steuersätze geltend gemacht werden-

Welche Lohnsteuerklasse sollte man bei einem Minijob und kurzfristiger Beschäftigung wählen?

Man kann als Arbeitnehmer nur bei einem Job auf Lohnsteuerklasse 1 arbeiten (bzw. Steuerklasse 2,3,4 oder 5 bei Alleinerziehenden / Ehepartnern). Alle anderen Jobs werden automatisch mit der ungünstigen Lohnsteuerklasse 6 abgerechnet, bei der man keine entsprechenden Freibeträge mehr hat. Deshalb empfiehlt es sich die bessere Steuerklasse 1 bei dem Job anzugeben, der monatlich am meisten einbringt.

Der Job, bei dem man schlechter verdient, kann dann für die ungünstige Steuerklasse 6 herhalten, so dass man in dem Monat mehr Nettogehalt vom Bruttolohn rausholen kann. Dies hat natürlich keinen Einfluss auf die Einkommenssteuererklärung und mögliche Erstattungen, denn über das Jahr verteilt werden alle Einkommensarten zusammengerechnet und daraus wird dann die jährliche Einkommenssteuer berechnet.

Nehmen Sie Kontakt auf!

Haben Sie Fragen zu unseren Nebenjobs oder sind Sie unsicher welche Anstellungsart für Sie die Richtige ist? Dann rufen Sie an und wir klären sämtliche Fragen rund um die Themen „kurzfristige Beschäftigung“ und „geringfügige Beschäftigung“ persönlich. Sie erreichen uns unter der 05251 546430.

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Bei Fragen können Sie uns unter der 05251 546430 gerne jederzeit anrufen oder schreiben Sie uns ganz bequem über das Kontaktformular.

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